Wie kann ich anderes handy überwachen ohne sich strafbar zu machen

Diese Bestimmungen stammen aus einer Zeit lange bevor jedermann Spionage-Apps für wenige Euro im Internet kaufen konnte, greifen jedoch trotzdem. Zumindest theoretisch. In der Praxis gab es erst einen einzigen bekannten Fall in Deutschland, in dem ein Täter für den Einsatz von Stalkerware verurteilt wurde. Und das, obwohl aus Datenlecks über einschlägige Firmen bekannt ist, dass Tausende solche Apps in Deutschland nutzen , konservativ gerechnet. Warum ist es so schwer, Täter zur Verantwortung zu ziehen, die Partnerinnen mit solchen Methoden überwachen und terrorisieren?

Warum dürfen Hersteller solche Software unbehelligt weiter im Netz verkaufen? Ein Problem: Viele Hersteller von Stalkerware verkaufen ihre Produkte vordergründig als Software zur Überwachung der eigenen Kinder — was Eltern tatsächlich dürfen.


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In ihren Nutzungsbedingungen weisen sie darauf hin, dass die App nur mit ausdrücklicher Zustimmung der zu überwachenden Person installiert werden darf. Das macht es schwer, rechtlich gegen solche so genannten Dual-Use-Produkte vorzugehen. Die Firmen berufen sich darauf, dass sie ja nichts Illegales täten. Für mit ihren Apps begangene Straftaten seien die Täter:innen selbst verantwortlich.

Handy-Überwachung: Wenn Misstrauen unter Partnern zur Straftat wird

Auch die deutschen Datenschutzbehörden können gegen die Firmen schwer vorgehen. Zwar gilt in Deutschland seit vergangenem Jahr die Datenschutzgrundverordnung DSGVO. Das gilt für all jene, die Stalkerware installieren und einsetzen, um eine andere Person ohne deren Zustimmung zu überwachen, aber auch für diejenigen, die daraus entstehende Daten verarbeiten, womit auch die Hersteller von Stalkerware belangt werden könnten. Viele Hersteller von Software, die selbst keine Daten erheben, fallen durch die Maschen der DSGVO.

Realistisch sei das nur in Ländern, in denen es überhaupt Datenschutzbehörden gebe, etwa Kanada. Sonst bräuchte man ein Rechtshilfeabkommen mit dem jeweiligen Land. Viele der Hersteller sitzen in Indien, China oder Vietnam.

Warum es so schwer ist, rechtlich gegen Spionage-Apps vorzugehen

Viel effektiver könnte hier die Bundesnetzagentur eingreifen: Sie kann, anders als die Datenschützer, Produkte tatsächlich verbieten und Rückrufaktionen anordnen. Sie musste aus dem Verkauf genommen werden, Käufer:innen mussten sie vernichten und das nachweisen.

Auch Kinderuhren mit Abhörfunktion hat die Agentur verboten. Das Problem: Die Bundesnetzagentur hat keine Rechtsgrundlage, um gegen Apps vorzugehen. Ihre Verbote von vernetztem Spielzeug basieren auf einem Paragrafen des Telekommunikationsgesetzes TKG , das den Missbrauch von Sende- oder sonstigen Telekommunikationsanlagen regelt. Stalkerware-Apps auf einem Telefon fallen durch die Maschen des Gesetzes — obwohl sie das gleiche und noch viel mehr erlauben. Was ist mit den Tätern, also jenen, die Stalkerware zur Überwachung einsetzen?

Das Ausspähen von Daten ist in Deutschland eine Straftat. In solchen Fällen sind die zuständigen Landesaufsichtsbehörden für Datenschutz verpflichtet, die Staatsanwaltschaft einzuschalten. Theoretisch ist die Rechtslage für Betroffene in Deutschland also gut. Praktisch scheitern Konsequenzen für Täter:innen häufig schon daran, dass die meisten Betroffenen nie erfahren, dass sie per Mobiltelefon überwacht werden. Bei den von netzpolitik. Die Polizei hätte die technischen Möglichkeiten zwar , untersucht aber nach eigener Aussage ebenfalls keine Geräte zur Beweissicherung.

Die Ressourcen sind knapp und digitale Partnergewalt scheint nicht relevant genug.


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An vielen Stellen fehlt den Beamt:innen auch schlicht das Verständnis. Was das kanadische Citizen Lab vor kurzem für Kanada forderte , gilt deswegen auch für Deutschland: Beamt:innen, Staatsanwaltschaft und Gerichte müssten besser geschult werden und bräuchten mehr Ressourcen für Forensik. Sonst können Täter weiterhin in Ruhe Partnerinnen überwachen — ohne dafür irgendwelche Konsequenzen fürchten zu müssen.

Update, Das kanadische Citizen Lab hat viele Fälle aufgedeckt, in denen Aktivisten und Dissidentinnen mit Malware infiziert wurden.


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Nun schaute sich das Forschungsinstitut andere Spähsoftware an und fand heraus: Hersteller von Stalkerware vermarkten ihre Software gezielt für die illegale Überwachung von Beziehungspartnerinnen. Die saudische Verwaltungsapp Absher sorgt weltweit für Empörung, seit bekannt wurde, dass Männer damit ihre Frauen an der Ausreise hindern können.

Unbekannte Apps aufspüren

Das hilft gegen die App-Spionage: Behalten Sie Ihr Smartphone im Auge und teilen Sie auf keinen Fall Entsperrcodes und Passwörter mit anderen. Ansonsten kann jeder in Ihrem Umfeld Ihre Nachrichten problemlos mitlesen. Seien Sie zudem vorsichtig, wem Sie Ihr Smartphone leihen und achten Sie darauf, es nicht entsperrt herumliegen zu lassen. Neugierige können aber noch viel einfacher und kostenlos WhatsApp abhorchen — zumindest, wenn die Zielperson im gleichen Haus wohnt. Wie das geht? WhatsApp für den Computer macht es möglich.

Anzeichen von Spionage-Software

Und zwar um den QR-Code mit der WhatsApp-App am Bildschirm abzufotografieren. Fortan erscheint die komplette Chat-Historie auch auf dem PC des Schnüfflers und lässt sich in aller Ruhe studieren. Eine Aktualisierung gibt es jedes Mal, sobald sich das Opfer-Smartphone wieder ins Heimnetzwerk einwählt. Das hilft dagegen: So simpel die Methode ist, so einfach können Sie sie auch enttarnen. Bei der Hack-Methode gaukelt der Schnüffler WhatsApp vor, das Smartphone der Zielperson in den Händen zu halten.

Das funktioniert so: Mithilfe spezieller Apps tauscht er die sogenannte MAC-Adresse des eigenen Geräts durch die MAC-Adresse des Opfer-Smartphones aus. Denn nur so kann er dessen MAC-Adresse auskundschaften. Das ist über die Geräte-Einstellungen schnell erledigt. Die erbeutete MAC-Adresse pflanzt er dann mithilfe einer Spoofing-App seinem eigenen Smartphone ein. Tippt er diesen ins eigene Telefon ein, kann der Schnüffler die WhatsApp-Nachrichten des Opfers nicht nur mitverfolgen sondern sogar im Namen dessen welche schreiben.

Das hilft gegen die Spoof-Masche: Im Prinzip das Gleiche wie bei den Spionage-Apps. Geben Sie Ihr Smartphone nie aus der Hand und geben Sie niemanden Ihre Entsperrcodes und Passwörter.

Überwacht Ihr Partner heimlich Ihr Smartphone?

Nun kenn Sie also einige der einfachen Methoden, mit denen man Sie und Ihren WhatsApp-Account ausspionieren kann. Zum Glück gibt es einige einfache Tipps, mit denen Sie das verhindern können. Zu allererst sollten Sie darauf achten, Ihr Smartphone niemals irgendwo unbeaufsichtigt liegen zu lassen — schon gar nicht, wenn andere darauf zugreifen könnten. Zu guter Letzt sollten Sie sich genau überlegen, an wen Sie Ihr Phone weitergeben und verleihen.